Internationaler Tag des Ehrenamts (5.12.2022) Mehr als 3.000 Aktive im ADFC NRW

 

Der 5. Dezember 2022 war Intern. Tag des Ehrenamts. Dabei ist der ADFC NRW ein Beispiel für vielfältige ehrenamtliche Arbeit in Nordrhein-Westfalen. Der 1984 gegründete Verein hat sogar seit einigen Jahren eine hauptamtliche Aktivenkoordinatorin.

 

Aktive des ADFC NRW bei der Sternfahrt am 8. Mai 2022 in der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Aktive des ADFC NRW bei der Sternfahrt am 8. Mai 2022 in der Landeshauptstadt Düsseldorf. © ADFC NRW / Ralf Deinl

Kerstin Lemmen ist in der Landesgeschäftsstelle in Düsseldorf Ansprechpartnerin für die 38 Kreisverbände und fast 100 Ortsgruppen, die es im mitgliederstärksten Landesverband (55.000 Mitglieder) in Deutschland gibt. Kerstin Lemmen sagt:

Allein in unserem Landesverband gibt es rund 3.000 Aktive, die unserem Verband ihre Zeit schenken. Als Vorstandsmitglied, als Tourguides bei geführten Radtouren oder bei unseren Fahrradtrainings. Unsere Ehrenamtlichen geben Tipps rund ums Rad, bieten Selbsthilfe-Werkstätten an oder setzen sich vor Ort mit ihrer verkehrspolitischen Expertise für bessere und attraktive Fahrradinfrastruktur ein.“

Die Aktivenkoordinatorin des ADFC hat die Förderung des Ehrenamts zu ihrem Hauptberuf gemacht. Sie erstellt zum Beispiel den Aktiven-Newsletter, knüpft Kontakte und unterstützte bei der Gründung des bundesweit ersten Frauennetzwerks im Fahrrad-Club.

Kerstin Lemmen:

Es macht mich stolz, dass Menschen aller Altersgruppen uns ihre Zeit schenken und unseren Verband mitgestalten. Wir werden immer diverser und haben sogar seit anderthalb Jahren mit Axel Fell und Annette Quaedvlieg eine ehrenamtliche Doppelspitze.“

Und die kennen selbst am Internationalen Tag des Ehrenamts keine Pause und haben ein Treffen mit NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer. Das Thema ist klar: „Wie wir NRW Fahrradland Nummer 1?“

 

NRW Verkehrsminister Oliver Krischer beim Parlamentarischen Abend des ADFC NRW
NRW Verkehrsminister Oliver Krischer beim Parlamentarischen Abend des ADFC NRW © ADFC NRW / Dieter Debo

Dass der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen die ehrenamtliche Arbeit des Verbands sehr schätzt, verdeutlichte er gerade erst beim Parlamentarischen Abend des ADFC NRW am 23. November im Landtag. Vor rund 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Medien sagte Oliver Krischer in seinem Grußwort:

Mit seinen 55.000 Mitgliedern bildet der ADFC in Nordrhein-Westfalen den mit deutlichem Abstand mitgliederstärksten Landesverband. Er bietet ein einzigartiges, flächendeckendes Netzwerk für Service und Beratung, welches durch die zahlreichen aktiven Mitglieder in den Kreisverbänden und Ortsgruppen ehrenamtlich mit Leben gefüllt wird. Ich möchte allen engagierten ADFC-Mitgliedern dafür meinen herzlichsten Dank aussprechen. Der Erfolg und die große Bekanntheit des ADFC ist Ihr Verdienst! Ohne Menschen wie Sie wären die zahlreichen Aufgaben nicht zu stemmen.“


https://luenen.adfc.de/neuigkeit/internationaler-tag-des-ehrenamts-mehr-als-3000-aktive-im-adfc-nrw

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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